Stiftung Christlicher Arbeitskreis für Kinder-, Jugend- und Studentenarbeit Göttingen


Geschichte

Jede Stiftung hat einen geschichtlichen Hintergrund, so auch die Stiftung "Christlicher Arbeitskreis für Kinder-, Jugend- und Studentenarbeit":

Die Anfänge

Einige Mitglieder der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Göttingen, besser als Baptistengemeinde bekannt, gründeten Anfang der 1960er Jahre den eingetragenen Verein "Christlicher Arbeitskreis für Kinder- und Jugendarbeit". Sie verfolgten die Absicht, aus christlicher und gesellschaftlicher Verantwortung den Bau von Kindergärten im Rahmen einer freien Trägerschaft zu verwirklichen.

Aus Spenden und öffentlichen Mitteln finanziert, konnte am 30. Mai 1964 der erste Kindergarten mit drei Gruppen im Okerweg 32 auf dem Leineberg eingeweiht werden. 15 Jahre lang wurden hier viele Kinder von engagierten Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen betreut, bis die Einrichtung am 31. Juli 1979 wegen des Fehlens von Kindern aufgegeben werden musste. Die Immobilie wurde zunächst von der Stadt Göttingen für eine offene Jugendarbeit genutzt und später als Studentenwohnheim betrieben.

Auf Wunsch der Stadt Göttingen errichtete der Verein einen weiteren Kindergarten in Geismar in der Schöneberger Str. 5, der am 1. Juli 1971 eingeweiht wurde.

Neben der Betreuung der Kindergartenkinder sah es der Verein als weitere Aufgabe an, offene Jugendarbeit in den zur Verfügung stehenden Räumen zu betreiben. Ehrenamtliche Mitarbeiter haben sich hier über lange Jahre hinweg eingebracht.

Viele tausend Kinder konnten in den Jahrzehnten durch gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiter in den Kindergärten betreut und erzogen werden.

Die Gründer des Vereins v.l.: Erwin H. Günther, Ingeborg Gusek, Reinhard Caspari, Ulrich Petereit, Edith Caspari, Winfried Salewski (mit Ehefrau), Ewald Börner

Der Umbruch

Die Geschäftsführung des Vereins wurde über 40 Jahre durch ehrenamtliche Mitarbeiter wahrgenommen.
Als die Bemühungen, diese fordernden Aufgaben in jüngere Hände zu legen, scheiterten, wurde beschlossen, die Immobilien an den Verein "Kinderhaus e. V." zu verkaufen.

Dieser Verein, zu dem bereits vor dem Verkauf gute Beziehungen bestanden, führt den Kindergarten in der Schöneberger Str. 5 weiter.

Nach dem Verkauf der Grundstücke beschloss der Vorstand des Vereins "Christlicher Arbeitskreis für Kinder- und Jugendarbeit e.V." den Verein zunächst nicht aufzulösen, sondern das Vereinsvermögen in eine Stiftung zu überführen, um das seit der Gründung bestehende Anliegen, Kinder- und Jugendarbeit in unserer Stadt zu fördern, weiter verfolgen zu können.

Die Stiftung ist am 24. April 2003 von der Bezirksregierung in Braunschweig als rechtsfähig anerkannt worden.
Anschließend wurde der eingetragene Verein aufgelöst.